Archiv für Oktober 2009

Warum Mitteilungen von uns NICHT über Kettenbriefe kommen

Mittwoch, 21. Oktober 2009 von Michael "septicus" Reimann

Traurig genug, dass es das Thema wieder einmal hier in das Blog schafft. Es geht um Kettenbriefe. Irgendein Witzbold hat sich wohl einen Spaß erlaubt, eine neue Variante eines Kettenbriefs in Umlauf zu bringen und damit Nutzer zu verunsichern. Was man mit Verfassern von solchen Kettenbriefen machen könnte hat Anfang des Jahres Claus Stefan bereits an dieser Stelle ausführlich erörtert. Wie man mit Kettenbriefen umgehen sollte, übrigens auch.

Da leider auch von erfahrenen und seit langem teilnehmenden Nutzern Fragen kommen, ob der Inhalt der Kettenbriefe (Androhung von Accountlöschungen wegen Überlastung) ernst sei, im Folgenden ein paar Fragen, die sich jeder selbst stellen und beantworten möge, der auch nur ein bisschen an die Echtheit eines solchen Unsinns glaubt:

  • Verfügen wir über die Technik, jeden direkt anzuschreiben? (Ja, die haben wir!)
  • Verfügen wir die Möglichkeit, direkt auf der Seite Hinweise zu platzieren (Ja, die haben wir!)
  • Wäre es nicht unheimlich unseriös, auf die Verbreitung von Kettenbriefen zu hoffen, um offizielle Mitteilungen bekannt zu machen? (Ja, das wäre es – und dumm dazu)

Also: bitte solche Mails direkt löschen und nicht weiterleiten. Ihr klaut damit uns und den anderen Nutzern nur die Freizeit.

Wir wollen immer noch nicht die Einsatzbereitschaft der Donauwasserschutzpolizei testen müssen. Danke.

Aufklärung tut Not

Donnerstag, 15. Oktober 2009 von Michael "septicus" Reimann

“Team-Ulm gehört verboten” – so die empörte Rektorin einer Hauptschule eines angrenzenden Landkreises letzte Woche am Telefon. Sie wollte, dass wir einen (gesetzlich klar untersagten) Eingriff in unser Messengersystem unternehmen und eine vom Empfänger einer Nachricht bereits gelesene und an sie weitergeleitete private Nachricht löschen. Der Empfänger hatte die private Nachricht, die sie am Telefon vorlas und die den Hinweis enthielt, dass eine bestimmte Person nächste Woche an die Schule kommen würde bereits gelesen. Das weitere Gespräch ergab, dass sie in diese Nachricht eine Amokdrohung hineininterpretiert hatte (die darin nicht existierte).
Dass Sie uns zu einer Straftat anstiften wollte, war ihr – dem Eindruck nach – bis zum Schluss nicht bewusst.

Gleicher Tag, anderes Beispiel:
Im Forum war ein Eintrag zu finden, in dem eine Lehrerin übelst beschimpft wurde. Wir löschten diesen selbstverständlich. Eine Stunde später klingelte das Telefon und der Rektor der betreffenden Schule bat höflich um die Identität des Verfassers. Die Antwort mit dem Hinweis darauf, dass wir das nicht dürfen wurde von ihm freundlich zur Kenntnis genommen – wir einigten uns darauf, dass das nur über den offiziellen Weg gehen würde, oder er versuchen könnte, aus dem öffentlich zugänglichen Profil Angaben zu entnehmen, die auf die Identität schließen ließen. Dies ist manchmal – aufgrund der Freizügigkeit mancher Nutzer – kein Problem.

Das sind zwei Beispiele von vielen, die zeigen, dass vielen Menschen – vor allem den nicht mit dem Internet aufgewachsenen -  gar nicht klar ist, welche Freiheiten, Möglichkeiten und Verpflichtungen das Internet im Allgemeinen und soziale Netzwerke wie Team-Ulm.de im Speziellen mit sich bringen (im zweiten Beispiel war sich der Verfasser der Beleidigungen darüber nicht im Klaren).

Bereits Anfang 2008 haben wir deshalb in Zusammenarbeit mit der Caritas Ulm die Reihe mit dem Titel “Was macht mein Kind im Internet?” durchgeführt, in der wir über die Arbeit von Team-Ulm informiert und über die Gefahren und Möglichkeiten informiert haben. Die Resonanz darauf war sehr positiv, sodass der Gedanke entstand, noch umfangreicher aufzuklären.
Im Rahmen der Kooperation mit der Caritas gab es einen Schulbesuch (Elternabend), einige Monate später folgte ein weiterer Elternabend – mit jeweils sehr positiver Resonanz.

Deshalb haben wir nun eine etwas umfangreichere Initiative aufgesetzt, die wir ab dem 17.11. starten werden. An besagtem Datum findet ein Informationsabend im BZE statt, bei dem der Verfasser dieser Zeilen über Team-Ulm, die Möglichkeiten und Chancen der Nutzung eingehen und auf Bedenken oder Fragen antworten wird. Begleitet wird dieses von Herrn Greski von der Polizeilichen Prävention Ulm, der seine Sicht der Dinge ebenfalls erläutern wird.

Parallel ermöglichen wir  es Schulen, mit uns in Unterrichtsveranstaltungen oder an Elternabenden mit Schülern und Eltern ins Gespräch zu kommen und auch diese – alters- und rollengerecht (die Kids brauchen andere Infos als ihre Eltern) – zu informieren. In Kürze werden wir an dieser Stelle weitere Informationen bzgl. der Durchführung solcher Veranstaltungen veröffentlichen.

der Empfänger hatte die Nachricht, die sie am Telefon vorlas und die den Hinweis enthielt, dass eine bestimmte Person nächste Woche an die Schule kommen würde bereits gelesen

Sitzungsmarathon

Mittwoch, 14. Oktober 2009 von Stefan "Frohike" Kaufmann

Urspruenglich, vor ueber fuenf Jahren (da merkt man wieder, wie alt man ist!) waren die abendlichen Treffen der AG-Chefs noch schoen ueberschaubar. Da traf man sich sogar noch bei Gradwohls in der Kueche — heute abend sitzen hier 23 Leute plus zwei Telco-Anbindungen. Wie sich doch die Zeiten aendern :)

Auftakt in der Kuhberghalle

Sonntag, 11. Oktober 2009 von Patrick "Kashyyk" Ruess

Die Saison begann, wie die letzte geendet hatte: Mit einem Spiel gegen Bonn. Dasselbe galt also auch für unsere Team-Ulm-Berichterstattung. Da ich zwar akkreditiert bin, jedoch noch keine Unterlagen hatte, mussten Lanyard und TU-Ausweis herhalten. Funktionierte auch, aber vermutlich nur dieses Mal.

Nach dem letztjährigen Aufeinandertreffen der beiden Teams in den Play-offs (und dem Ausscheiden der Ulmer) hatten es die Bonner bis ins Meisterschaftsfinale geschafft. Nur um dort einmal mehr die ihnen bereits bekannte Rolle des Vizemeisters einzunehmen.

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Für die neue Saison hat das Team der Bonner nach acht Abgängen ein neues Gesicht bekommen, welches sie auf ihrer offiziellen Homepage in einem aufwendig produzierten Trailer stolz präsentieren. Ansonsten lässt die Internetpräsenz der Gäste ja schon zu Wünschen übrig. Sollte man nicht meinen bei dem Sponsor…

Aber zurück zum Thema: Da auch bei Ulm nur drei Spieler aus dem erfolgreichen Play-off-Jahr übrig geblieben sind, waren es auch nur dem Papier nach die gleichen Mannschaften, die gegen einander antraten. Für mich, der kein einziges Vorbereitungsspiel gesehen hat, gab es also viel Neues zum Saisonstart. Dazu kamen zwei frisch montierte Anzeigetafeln, sowie die geänderte Tribünensituation in der altehrwürdigen Kuhberghalle. Diese ist ja spätestens seit den jüngsten Beschlüssen der Liga nun auch offiziell ein Auslaufmodell. Aber ganz soweit sind wir ja nun noch nicht.

Kurz vor dem Sprungball klärte mich Micha über den  Wert der DSLRs + Objektive auf, die sich auf dem Pressetisch sammelten: ca. 6500 Euro. Während ich mich also zu meinem Platz begab, beschloss ich meine Cola dort besser nicht abzustellen.

Das Spiel begann, beide Teams gingen souverän und ohne jede Nervosität zu Werke. Überraschend – zumindest bei Ulm hatte ich fest mit dem einen oder anderen anfänglichen Abstimmungsfehler gerechnet. Ebenso überrascht war ich von der schlechten Laune der Bonner Pressevertreterin neben mir, die mit der zwischenzeitlichen Hochphase der Ulmer im dritten Viertel ihren Höhepunkt fand. Schulturnhallenflair und den Fanblock im Rücken zu haben ist halt nicht jedermanns Sache.

Aber auch ich musste mehrmals während des Spielverlaufs den Kopf schütteln. Mal aufgrund der miesen Ulmer Verteidigung, mal aufgrund des unglaublichen Robin Benzing, den ich an diesem Abend zum ersten Mal in Aktion erleben durfte.

Alles in allem ein etwas unglücklicher Einstand für ratiopharm Ulm, der allerdings Hoffnung auf Besseres macht. „So ein scheiß Spiel“, wie meine Bonner Kollegin gesehen hatte, hatte ich jedenfalls nicht erlebt.

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Bilder:  Michael Hoffmann

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Saison begann, wie die letzte geendet hatte: Mit einem Spiel gegen Bonn. Dasselbe galt also auch für unsere Team-Ulm-Berichterstattung. Da ich zwar akkreditiert bin, jedoch noch keine Unterlagen hatte, mussten Lanyard und TU-Ausweis herhalten. Funktionierte auch, aber vermutlich nur dieses Mal.

Nach dem letztjährigen Aufeinandertreffen der beiden Teams in den Play-offs (und dem Ausscheiden der Ulmer) hatten es die Bonner bis ins Meisterschaftsfinale geschafft, nur um dort einmal mehr die ihnen bereits bekannte Rolle des Vizemeisters einzunehmen.

Für die neue Saison hat das Team der Bonner nach acht Abgängen ein neues Gesicht bekommen, welches sie auf ihrer offiziellen Homepage in einem aufwendig produzierten Trailer stolz präsentieren.

Ansonsten lässt die Internetpräsenz der Gäste ja schon zu Wünschen übrig. Sollte man nicht meinen bei dem Sponsor…

Aber zurück zum Thema: Da auch bei Ulm nur drei Spieler aus dem erfolgreichen Play-off-Jahr übrig geblieben sind, waren es auch nur dem Papier nach die gleichen Mannschaften, die gegen einander antraten.

Für mich, der kein einziges Vorbereitungsspiel gesehen hat, gab es also viel Neues zum Saisonstart. Dazu kamen zwei frisch montierte Anzeigetafeln, sowie die geänderte Tribünensituation in der altehrwürdigen Kuhberghalle. Diese ist ja spätestens seit den jüngsten Beschlüssen der Liga nun auch offiziell ein Auslaufmodell. Aber ganz soweit sind wir ja nun noch nicht.

Micha klärte mich unterdessen auf über Wert der DSLRs + Objektive auf, die sich auf dem Pressetisch sammelten: ca. 6500 Euro. Während ich mich also zu meinem Platz begab, beschloss ich meine Cola dort besser nicht abzustellen.

Das Spiel begann, beide Teams gingen souverän und ohne jede Nervosität zu Werke. Überraschend – zumindest bei Ulm hatte ich fest mit dem einen oder anderen anfänglichen Abstimmungsfehler gerechnet. Ebenso überrascht war ich von der schlechten Laune der Bonner Pressevertreterin neben mir, die mit der zwischenzeitlichen Hochphase der Ulmer im dritten Viertel ihren Höhepunkt fand. Schulturnhallenflair und den Fanblock im Rücken zu haben ist halt nicht jedermanns Sache.

Aber auch ich musste mehrmals während des Spielverlaufs den Kopf schütteln. Mal aufgrund der miesen Ulmer Verteidigung, mal aufgrund des unglaublichen Robin Benzing, den ich an diesem Abend zum ersten Mal in Aktion erleben durfte.

Alles in allem ein etwas unglücklicher Einstand für ratiopharm Ulm, der allerdings auf Hoffnung auf Besseres macht. „So ein scheiß Spiel“, wie meine Bonner Kollegin gesehen hatte, hatte ich jedenfalls nicht erlebt.


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