Auftakt in der Kuhberghalle

Die Saison begann, wie die letzte geendet hatte: Mit einem Spiel gegen Bonn. Dasselbe galt also auch für unsere Team-Ulm-Berichterstattung. Da ich zwar akkreditiert bin, jedoch noch keine Unterlagen hatte, mussten Lanyard und TU-Ausweis herhalten. Funktionierte auch, aber vermutlich nur dieses Mal.

Nach dem letztjährigen Aufeinandertreffen der beiden Teams in den Play-offs (und dem Ausscheiden der Ulmer) hatten es die Bonner bis ins Meisterschaftsfinale geschafft. Nur um dort einmal mehr die ihnen bereits bekannte Rolle des Vizemeisters einzunehmen.

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Für die neue Saison hat das Team der Bonner nach acht Abgängen ein neues Gesicht bekommen, welches sie auf ihrer offiziellen Homepage in einem aufwendig produzierten Trailer stolz präsentieren. Ansonsten lässt die Internetpräsenz der Gäste ja schon zu Wünschen übrig. Sollte man nicht meinen bei dem Sponsor…

Aber zurück zum Thema: Da auch bei Ulm nur drei Spieler aus dem erfolgreichen Play-off-Jahr übrig geblieben sind, waren es auch nur dem Papier nach die gleichen Mannschaften, die gegen einander antraten. Für mich, der kein einziges Vorbereitungsspiel gesehen hat, gab es also viel Neues zum Saisonstart. Dazu kamen zwei frisch montierte Anzeigetafeln, sowie die geänderte Tribünensituation in der altehrwürdigen Kuhberghalle. Diese ist ja spätestens seit den jüngsten Beschlüssen der Liga nun auch offiziell ein Auslaufmodell. Aber ganz soweit sind wir ja nun noch nicht.

Kurz vor dem Sprungball klärte mich Micha über den  Wert der DSLRs + Objektive auf, die sich auf dem Pressetisch sammelten: ca. 6500 Euro. Während ich mich also zu meinem Platz begab, beschloss ich meine Cola dort besser nicht abzustellen.

Das Spiel begann, beide Teams gingen souverän und ohne jede Nervosität zu Werke. Überraschend – zumindest bei Ulm hatte ich fest mit dem einen oder anderen anfänglichen Abstimmungsfehler gerechnet. Ebenso überrascht war ich von der schlechten Laune der Bonner Pressevertreterin neben mir, die mit der zwischenzeitlichen Hochphase der Ulmer im dritten Viertel ihren Höhepunkt fand. Schulturnhallenflair und den Fanblock im Rücken zu haben ist halt nicht jedermanns Sache.

Aber auch ich musste mehrmals während des Spielverlaufs den Kopf schütteln. Mal aufgrund der miesen Ulmer Verteidigung, mal aufgrund des unglaublichen Robin Benzing, den ich an diesem Abend zum ersten Mal in Aktion erleben durfte.

Alles in allem ein etwas unglücklicher Einstand für ratiopharm Ulm, der allerdings Hoffnung auf Besseres macht. „So ein scheiß Spiel“, wie meine Bonner Kollegin gesehen hatte, hatte ich jedenfalls nicht erlebt.

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Bilder:  Michael Hoffmann

Die

Saison begann, wie die letzte geendet hatte: Mit einem Spiel gegen Bonn. Dasselbe galt also auch für unsere Team-Ulm-Berichterstattung. Da ich zwar akkreditiert bin, jedoch noch keine Unterlagen hatte, mussten Lanyard und TU-Ausweis herhalten. Funktionierte auch, aber vermutlich nur dieses Mal.

Nach dem letztjährigen Aufeinandertreffen der beiden Teams in den Play-offs (und dem Ausscheiden der Ulmer) hatten es die Bonner bis ins Meisterschaftsfinale geschafft, nur um dort einmal mehr die ihnen bereits bekannte Rolle des Vizemeisters einzunehmen.

Für die neue Saison hat das Team der Bonner nach acht Abgängen ein neues Gesicht bekommen, welches sie auf ihrer offiziellen Homepage in einem aufwendig produzierten Trailer stolz präsentieren.

Ansonsten lässt die Internetpräsenz der Gäste ja schon zu Wünschen übrig. Sollte man nicht meinen bei dem Sponsor…

Aber zurück zum Thema: Da auch bei Ulm nur drei Spieler aus dem erfolgreichen Play-off-Jahr übrig geblieben sind, waren es auch nur dem Papier nach die gleichen Mannschaften, die gegen einander antraten.

Für mich, der kein einziges Vorbereitungsspiel gesehen hat, gab es also viel Neues zum Saisonstart. Dazu kamen zwei frisch montierte Anzeigetafeln, sowie die geänderte Tribünensituation in der altehrwürdigen Kuhberghalle. Diese ist ja spätestens seit den jüngsten Beschlüssen der Liga nun auch offiziell ein Auslaufmodell. Aber ganz soweit sind wir ja nun noch nicht.

Micha klärte mich unterdessen auf über Wert der DSLRs + Objektive auf, die sich auf dem Pressetisch sammelten: ca. 6500 Euro. Während ich mich also zu meinem Platz begab, beschloss ich meine Cola dort besser nicht abzustellen.

Das Spiel begann, beide Teams gingen souverän und ohne jede Nervosität zu Werke. Überraschend – zumindest bei Ulm hatte ich fest mit dem einen oder anderen anfänglichen Abstimmungsfehler gerechnet. Ebenso überrascht war ich von der schlechten Laune der Bonner Pressevertreterin neben mir, die mit der zwischenzeitlichen Hochphase der Ulmer im dritten Viertel ihren Höhepunkt fand. Schulturnhallenflair und den Fanblock im Rücken zu haben ist halt nicht jedermanns Sache.

Aber auch ich musste mehrmals während des Spielverlaufs den Kopf schütteln. Mal aufgrund der miesen Ulmer Verteidigung, mal aufgrund des unglaublichen Robin Benzing, den ich an diesem Abend zum ersten Mal in Aktion erleben durfte.

Alles in allem ein etwas unglücklicher Einstand für ratiopharm Ulm, der allerdings auf Hoffnung auf Besseres macht. „So ein scheiß Spiel“, wie meine Bonner Kollegin gesehen hatte, hatte ich jedenfalls nicht erlebt.

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