Archiv für die Kategorie „Redaktion“

Alles hat ein Ende

Freitag, 14. Januar 2011 von Claus "Nitek" Näveke

Liebe Blog-Leser,
im Zuge der Einführung unseres neuen Redaktionssystems werden wir an dieser Stelle keinen neuen Artikel mehr veröffentlichen. Solltet ihr weiterhin einen Blick hinter die Kulissen von Team-Ulm werfen wollen, dann findet diese Einblicke ab sofort in Team-Ulm intern.

Auftakt in der Kuhberghalle

Sonntag, 11. Oktober 2009 von Patrick "Kashyyk" Ruess

Die Saison begann, wie die letzte geendet hatte: Mit einem Spiel gegen Bonn. Dasselbe galt also auch für unsere Team-Ulm-Berichterstattung. Da ich zwar akkreditiert bin, jedoch noch keine Unterlagen hatte, mussten Lanyard und TU-Ausweis herhalten. Funktionierte auch, aber vermutlich nur dieses Mal.

Nach dem letztjährigen Aufeinandertreffen der beiden Teams in den Play-offs (und dem Ausscheiden der Ulmer) hatten es die Bonner bis ins Meisterschaftsfinale geschafft. Nur um dort einmal mehr die ihnen bereits bekannte Rolle des Vizemeisters einzunehmen.

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Für die neue Saison hat das Team der Bonner nach acht Abgängen ein neues Gesicht bekommen, welches sie auf ihrer offiziellen Homepage in einem aufwendig produzierten Trailer stolz präsentieren. Ansonsten lässt die Internetpräsenz der Gäste ja schon zu Wünschen übrig. Sollte man nicht meinen bei dem Sponsor…

Aber zurück zum Thema: Da auch bei Ulm nur drei Spieler aus dem erfolgreichen Play-off-Jahr übrig geblieben sind, waren es auch nur dem Papier nach die gleichen Mannschaften, die gegen einander antraten. Für mich, der kein einziges Vorbereitungsspiel gesehen hat, gab es also viel Neues zum Saisonstart. Dazu kamen zwei frisch montierte Anzeigetafeln, sowie die geänderte Tribünensituation in der altehrwürdigen Kuhberghalle. Diese ist ja spätestens seit den jüngsten Beschlüssen der Liga nun auch offiziell ein Auslaufmodell. Aber ganz soweit sind wir ja nun noch nicht.

Kurz vor dem Sprungball klärte mich Micha über den  Wert der DSLRs + Objektive auf, die sich auf dem Pressetisch sammelten: ca. 6500 Euro. Während ich mich also zu meinem Platz begab, beschloss ich meine Cola dort besser nicht abzustellen.

Das Spiel begann, beide Teams gingen souverän und ohne jede Nervosität zu Werke. Überraschend – zumindest bei Ulm hatte ich fest mit dem einen oder anderen anfänglichen Abstimmungsfehler gerechnet. Ebenso überrascht war ich von der schlechten Laune der Bonner Pressevertreterin neben mir, die mit der zwischenzeitlichen Hochphase der Ulmer im dritten Viertel ihren Höhepunkt fand. Schulturnhallenflair und den Fanblock im Rücken zu haben ist halt nicht jedermanns Sache.

Aber auch ich musste mehrmals während des Spielverlaufs den Kopf schütteln. Mal aufgrund der miesen Ulmer Verteidigung, mal aufgrund des unglaublichen Robin Benzing, den ich an diesem Abend zum ersten Mal in Aktion erleben durfte.

Alles in allem ein etwas unglücklicher Einstand für ratiopharm Ulm, der allerdings Hoffnung auf Besseres macht. „So ein scheiß Spiel“, wie meine Bonner Kollegin gesehen hatte, hatte ich jedenfalls nicht erlebt.

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Bilder:  Michael Hoffmann

Die

Saison begann, wie die letzte geendet hatte: Mit einem Spiel gegen Bonn. Dasselbe galt also auch für unsere Team-Ulm-Berichterstattung. Da ich zwar akkreditiert bin, jedoch noch keine Unterlagen hatte, mussten Lanyard und TU-Ausweis herhalten. Funktionierte auch, aber vermutlich nur dieses Mal.

Nach dem letztjährigen Aufeinandertreffen der beiden Teams in den Play-offs (und dem Ausscheiden der Ulmer) hatten es die Bonner bis ins Meisterschaftsfinale geschafft, nur um dort einmal mehr die ihnen bereits bekannte Rolle des Vizemeisters einzunehmen.

Für die neue Saison hat das Team der Bonner nach acht Abgängen ein neues Gesicht bekommen, welches sie auf ihrer offiziellen Homepage in einem aufwendig produzierten Trailer stolz präsentieren.

Ansonsten lässt die Internetpräsenz der Gäste ja schon zu Wünschen übrig. Sollte man nicht meinen bei dem Sponsor…

Aber zurück zum Thema: Da auch bei Ulm nur drei Spieler aus dem erfolgreichen Play-off-Jahr übrig geblieben sind, waren es auch nur dem Papier nach die gleichen Mannschaften, die gegen einander antraten.

Für mich, der kein einziges Vorbereitungsspiel gesehen hat, gab es also viel Neues zum Saisonstart. Dazu kamen zwei frisch montierte Anzeigetafeln, sowie die geänderte Tribünensituation in der altehrwürdigen Kuhberghalle. Diese ist ja spätestens seit den jüngsten Beschlüssen der Liga nun auch offiziell ein Auslaufmodell. Aber ganz soweit sind wir ja nun noch nicht.

Micha klärte mich unterdessen auf über Wert der DSLRs + Objektive auf, die sich auf dem Pressetisch sammelten: ca. 6500 Euro. Während ich mich also zu meinem Platz begab, beschloss ich meine Cola dort besser nicht abzustellen.

Das Spiel begann, beide Teams gingen souverän und ohne jede Nervosität zu Werke. Überraschend – zumindest bei Ulm hatte ich fest mit dem einen oder anderen anfänglichen Abstimmungsfehler gerechnet. Ebenso überrascht war ich von der schlechten Laune der Bonner Pressevertreterin neben mir, die mit der zwischenzeitlichen Hochphase der Ulmer im dritten Viertel ihren Höhepunkt fand. Schulturnhallenflair und den Fanblock im Rücken zu haben ist halt nicht jedermanns Sache.

Aber auch ich musste mehrmals während des Spielverlaufs den Kopf schütteln. Mal aufgrund der miesen Ulmer Verteidigung, mal aufgrund des unglaublichen Robin Benzing, den ich an diesem Abend zum ersten Mal in Aktion erleben durfte.

Alles in allem ein etwas unglücklicher Einstand für ratiopharm Ulm, der allerdings auf Hoffnung auf Besseres macht. „So ein scheiß Spiel“, wie meine Bonner Kollegin gesehen hatte, hatte ich jedenfalls nicht erlebt.

Unterwegs mit ner toten Katze

Samstag, 8. November 2008 von Stefan "Frohike" Kaufmann

Bei uns wird selbstverständlich nicht nur an den Servern gebastelt und experimentiert, wir probieren eigentlich fast alles zumindest mal kurz aus, was wir irgendwie interessant finden. Besonders der harte Kern im NERT-Labor ist eigentlich für jeden Unsinn zu haben — von Spielereien mit Livevideo (aus denen die Liveübertragung der Schwörrede wurde) bis zum Panoramabild vom Einsteinmarathon.

Eine schicke Möglichkeit, Ideen multimedial zu erzählen, sind Soundslides. Matthias Eberl beschreibt in seinem Blog, wie das funktioniert, und auf Interactive Narratives finden sich immer wieder Perlen, die man vornehmlich in Amerika findet. Hierzulande wird die Technik (bis auf die eher drögen Versuche bei FAZ.net) nur selten eingesetzt — was eigentlich schade ist, denn das Potenzial ist groß.

Aus dem Grund habe ich heute vier meiner Redakteure ins Büro eingeladen. Danny, Jeanette, Micha und Sophia haben sich zusammen mit mir einige Multimedia-Beispiele anderer angesehen, unsere Audiorekorder und Mikrofone (inklusive großer puscheliger “Toten Katze” drauf) ausprobiert — und dann ging es in die freie Natur, schließlich hat noch niemand alleine vom zusehen das fahrradfahren gelernt.

Ganz ehrlich gesagt hatte ich gar keine bahnbrechenden Resultate erwartet, das ganze war eher als Schubs ins kalte Wasser geplant, damit die Probleme klar werden, über die man sich vorher und bei der Umsetzung Gedanken machen sollte. Sophia und Micha waren aber kaum aus der Tür, als sich ihnen das samstagmittägliche Verkehrschaos in der Innenstadt als Thema beinahe aufdrängte, und trotz etwas gewöhnungsbedürftigem Equipment haben sie auch gleich ein ganz solides Erstlingswerk hingelegt. Die Ton-Bild-Schere ist zwar leider noch etwas groß, aber mit ein wenig Nacharbeit können wir das Ergebnis in den nächsten Tagen im Redaktionsteil zeigen.

Jeanette und Danny hatten leider mit etwas größeren Anfangsproblemen zu kämpfen, deswegen ist ihr Ergebnis trotz netten Themas eher für die interne Veröffentlichung geeignet — gelernt haben aber hoffentlich alle was, und die Ideen für die nächsten Produktionen sind anscheinend auch schon am reifen ;)


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