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Seltsame Konstruktionen

Donnerstag, 2. September 2010 von Stefan "Frohike" Kaufmann

Bei uns ist ja immer wieder mal Improvisationstalent angesagt. Unsere Killer-Videoschnittmaschine hat zwar ordentlich Dampf unter der Haube, aber nicht immer alle RAM-Riegel erkannt. Alles deutete auf ein Mainboardproblem hin, und nachdem sich der Haendler zuerst quergestellt hatte, gab’s ein Austauschmainboard.

Neues Mainboard heisst aber auch neue Windows-7-Produktaktivierung(*). Dafuer braeuchte man ein Telefon. Haben wir aber eigentlich nicht im Buero, abgesehen von Andys Voice-over-IP-Softphone. Doof.

Gut hingegen, dass ich direkt neben dem Buero wohne. (Das hat zum Beispiel auch dann Vorteile, wenn im Buero oder bei mir das Bier ausgeht, und im jeweils anderen Gebaeude noch welches ist.) Und auch gut, dass ich in der Wohnung eine DECT-Basis habe, die relativ weit reicht. Bloed dagegen, dass beide Haeuser offenbar recht massiv gebaut sind.

Lange Rede, kurzer Sinn, es gibt genau einen Punkt auf dem Schreibtisch im Technikbuero, an dem das schnurlose Telefon eine Verbindung halten kann. Und zwar nur, wenn man es nicht im oberen Bereich anfasst, dann ist die Verbindung naemlich sofort wieder weg. Die immerhin 54 Ziffern ins Telefon einzutippen und neun Mal die Antwortbloecke zu bestaetigen dauerte auf die Tour zwei Anlaeufe und insgesamt acht Minuten.

Dafuer haben wir nun ein aktiviertes Windows, einen problemlos wiederhergestellten RAID-0-Verbund, und leider immer noch ein Problem mit dem RAM. Am Mainboard lag’s naemlich gar nicht. Auf ein Neues.

(*) Fussnote: Nein, kein Linux. Fuer Videoschnitt gibt es immer noch nichts, was mit den Windows- und Mac-OS-Loesungen mithalten koennte.

Dienstag, Kinder, wird’s was geben

Sonntag, 30. Mai 2010 von Claus "Nitek" Näveke

Nachdem es seitens des Fachbereich “Technik” in letzter Zeit leider etwas still geworden ist, haben wir für die Nacht des Dienstag, dem 1. Juni, wieder eine größere Umstellung geplant.

Im Hintergrund wechseln wir sozusagen mal eben über Nacht das Fahrgestell aus: Unsere Template Engine Smarty wird auf die aktuelle Version 3 upgedatet. Das für sich würde jetzt nur unsere Techniker begeistern, deswegen wird es auch einige neue Funktionen und Verbesserungen auf der Seite selbst geben.

Details werden wir (jetzt) noch nicht verraten, aber unter anderem werden die Buddy- und Ignore-Liste ein wenig tiefergelegt, der Messenger getunt und die Mobil-Version besser integriert. Für die Fußball-WM haben wir uns auch etwas ausgedacht, und sorgen außerdem für ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten.

Da die Seite für dieses Update einige Stunden offline gehen wird, und wir vermeiden wollen, dass euch dabei langweilig wird, werden wir diese Zeit mit einer Live-Übertragung aus dem Team-Ulm-Büro überbrücken. Dabei werdet ihr uns nicht nur bei der Umstellung auf die Finger sehen können, sondern könnt neben Live-Musik und Telefonschalten auch mit der einen oder anderen Überraschung rechnen. Ihr dürft also gespannt sein ;-)

Geplanter Beginn der Abschaltung ist gegen 21.00 22.00 Uhr — die tatsächliche Startzeit kann situationsbedingt abweichen, wir werden das hier und in einer Infobox in der Communix gegebenenfalls aktualisieren.

Büro-Arbeiten

Montag, 5. Januar 2009 von Claus "Nitek" Näveke

In den letzten Monaten hat sich hinter den Kulissen so einiges getan. Im Zuge einer Umstellung (demnächst gibt es noch genauere Infos) sind wir dabei, unsere Technik komplett zu überarbeiten und für die Zukunft zu rüsten.

Da sich das Ganze langsam dem Abschluss nähert, gab es vor einigen Tagen eine erste (interne) Test-Sitzung in unserem Büro, was dann so aussah:

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Hochkonzentriertes Schaffen im Technik-Büro

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Wenn der Chef am Laptop sitzt, gibts desöfteren auch mal was zu bestaunen

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Natürlich darf das leibliche Wohl nicht vernachlässigt werden, deshalb gabs selbstgekauften Kuchen

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Der Spaß durfte aber natürlich auch nicht zu kurz kommen

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Und so siehts dann vor dem Fenster aus, wenn man den ganzen Tag im Büro verbracht hat

Publizistennachwuchs und 200 Milionen Euro

Donnerstag, 20. November 2008 von Stefan "Frohike" Kaufmann

Wir haben anscheinend irgendetwas, das Studenten reizt — im vergangenen Sommersemester haben sechs Studenten der Uni Ulm an einem von uns ausgeschriebenen Medienpraktikum teilgenommen, aktuell schreiben zwei Studis aus Heidenheim und Augsburg jeweils eine Diplomarbeit, in der sie sich mit uns beschäftigen, und im kommenden Sommer werden wir erstmals einen “richtigen” Praktikumsplatz haben, weil sich eine Journalismusstudentin aus Darmstadt gegen diverse Radiosender aus der Region und für uns entschieden hat.

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Letzte Woche hatten wir nun das ganze Büro voller Studentinnen und Studenten aus Augsburg, die sich im Rahmen eines Projektes der Uni und FH Augsburg mit modernem Journalismus beschäftigen. Als Programmpunkte für den Ausflug nach Ulm standen ein Besuch bei der SWP und bei uns auf dem Programm, denn “aktuelle Nachrichten werden zukünftig in erster Linie online vermittelt werden”, wie Betreuer Claus Kaelber süffisant anmerkte.

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Auf den Bildern sehen die Mädels und Jungs zwar ein wenig gelangweilt aus, es kamen aber tatsächlich viele interessierte Fragen und Rückfragen, und Andy und ich durften knapp eineinhalb Stunden lang aus dem Nähkästchen plaudern, Statistiken vorzeigen und ein wenig die Mitbewerber durch den Kakao ziehen.

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Als enthusiastischer Fan des Internets als rundum-immer-dabei-überall-verfügbar-Medium und angesichts seiner riesigen zukünftigen Bedeutung als Nachrichtenquelle finde ich es bombastisch, dass es auch Hochschulen gibt, die nicht dem “Print ist toll, Print wird nie sterben”-Mantra folgen (//edit: so wie eine “arrogante FU-Studentin, die online ablehnt”, wie ich laut Aussage der Betroffenen schreiben soll.) sondern sich Gedanken darüber machen, wie die Medienlandschaft morgen aussehen könnte — und wie man das auch finanzieren kann.

Genauso freut mich, dass man in Augsburg ebenfalls bei Thomas Knüwer mitliest, der heute merklich angesäuert über den IT-Gipfel der Bundesregierung schreibt.

Was ließe sich mit 200 Millionen Euro anfangen? Nein, ich rede jetzt nicht von Kaviar, Champagner und schnellen Autos. Ich spreche von unternehmerischem Elan. [...]

Genau so regiert man in der Krise nicht. Warum kein großer Wurf? Statt Staatshilfe für einen runtergewirtschafteten Autokonzern eine Datenautobahn-Offensive. Geld für Kommunen um Städte flächendeckend mit Wlan, besser noch WiMax zu versorgen. Subventionierung von Gaststätten die freies Wlan bieten. Finales Ziel: Jeder Bürger kommt flott und am besten noch kostenfrei auf die Datenautobahn, so wie er auf die Autoautobahn kommt.

Es sieht leider nicht so aus, als würden wir etwas von den 200 Millionen abbekommen. Dann müssen wir unser aktuelles Geheimprojekt in der Richtung wohl doch selbst bezahlen.
Ups, habe ich etwas gesagt? :)


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